Bildungssektor gerät wegen zunehmender Sicherheitsrisiken durch Drittanbieter unter Druck

Schulen, Hochschulen und Universitäten stehen vor einer wachsenden Herausforderung im Bereich Cybersicherheit, da Angriffe auf Drittanbieter weiterhin sensible Informationen offenlegen. Sicherheitstea...

Schulen, Hochschulen und Universitäten stehen vor einer wachsenden Herausforderung im Bereich Cybersicherheit, da Angriffe auf Drittanbieter weiterhin sensible Informationen offenlegen. Sicherheitsteams im Bildungssektor geraten zunehmend in eine defensive Haltung, während sie versuchen, Schüler- und Studierendendaten, Finanzinformationen sowie Forschungsressourcen vor Ransomware und anderen Formen von Angriffen zu schützen.

Die Sorge beschränkt sich nicht auf direkte Angriffe auf die Systeme von Bildungseinrichtungen. Sicherheitsverletzungen bei Lieferanten, Dienstleistern und anderen externen Partnern können Cyberkriminellen einen Zugang zu den Netzwerken der Einrichtungen ermöglichen oder Daten gefährden, die von Organisationen gespeichert werden, die den täglichen Betrieb unterstützen. Da Bildungseinrichtungen auf eine Vielzahl externer Tools und Dienste angewiesen sind, kann diese Abhängigkeit die Angriffsfläche auf schwer überwachbare Weise vergrößern.

Risiken durch Drittanbieter sind im gesamten Sektor zu einem wiederkehrenden Problem geworden, da Schulen häufig große Mengen personenbezogener Daten verwalten und gleichzeitig mit begrenzten Sicherheitsbudgets sowie dezentralen IT-Umgebungen arbeiten. Diese Kombination kann es erschweren, eine einheitliche Kontrolle über Sicherheitsmaßnahmen von Lieferanten, Zugriffsberechtigungen und Zuständigkeiten bei der Reaktion auf Sicherheitsvorfälle aufrechtzuerhalten.

Warum das Risiko von Bedeutung ist

  • Sicherheitsverletzungen bei Lieferanten können Daten von Schülern, Studierenden und Mitarbeitenden offenlegen, selbst wenn die internen Systeme gut geschützt sind.
  • Ransomware-Gruppen können kompromittierte Partner als Zugang zu größeren Netzwerken von Bildungseinrichtungen nutzen.
  • Schulen haben möglicherweise nur begrenzte Einblicke darin, wie Drittanbieter gemeinsam genutzte Informationen speichern, verarbeiten oder sichern.

Verantwortliche für die Sicherheit legen daher zunehmend Wert auf die Bewertung von Lieferanten, vertragliche Anforderungen und die laufende Überwachung von Dienstleistern. Außerdem überprüfen sie, wie viel Zugriff externe Partner benötigen und ob dieser Zugriff eingeschränkt werden sollte, um den möglichen Schaden im Falle einer Kompromittierung eines Lieferanten zu reduzieren.

Da sich Cyberbedrohungen kontinuierlich weiterentwickeln, werden Bildungseinrichtungen daran erinnert, dass Datenschutz und Datensicherheit mehr erfordern als die Absicherung der eigenen Systeme. In einer zunehmend vernetzten Umgebung kann die Sicherheit externer Partner ebenso wichtig sein wie die internen Abwehrmaßnahmen.