QIZ Security nimmt 17 Millionen US-Dollar zur Erweiterung seiner Plattform für kryptografische Governance auf
Das israelische Startup QIZ Security teilte mit, dass es 17 Millionen US-Dollar in einer Seed-Finanzierungsrunde aufgenommen hat, um seine Plattform für das Management der kryptografischen Sicherheits...
Das israelische Startup QIZ Security teilte mit, dass es 17 Millionen US-Dollar in einer Seed-Finanzierungsrunde aufgenommen hat, um seine Plattform für das Management der kryptografischen Sicherheitslage und Post-Quantum-Kryptografie (PQC) zu unterstützen. Die Runde wurde von Bessemer Venture Partners und Merlin Ventures angeführt. Zusätzlich beteiligten sich Evolution Equity Partners, Qbeat Ventures, Singtel Innov8 und Qino Cyber Capital.
Nach Angaben des Unternehmens wird das neue Kapital dazu beitragen, den Betrieb auszubauen und die Entwicklung seiner Technologie für die Verwaltung von Verschlüsselung in modernen Unternehmensumgebungen fortzusetzen. Die Plattform von QIZ Security soll Unternehmen einen Überblick über den Einsatz von Kryptografie in lokalen, Cloud- und hybriden Systemen geben.
Die Funktionen der Plattform
Nach Angaben des Unternehmens identifiziert das System kontinuierlich kryptografische Ressourcen, verknüpft sie mit Anwendungen und Geschäftsservices und weist auf Schwachstellen hin, etwa veraltete Protokolle, schwache Verschlüsselungssammlungen und Lücken bei der Verschlüsselung von Daten während der Übertragung und im Ruhezustand.
Außerdem priorisiert es die Ergebnisse anhand ihrer technischen Schwere und geschäftlichen Auswirkungen und erstellt anschließend einen Behebungsplan. Dieser soll Sicherheitsteams dabei helfen, sich zuerst auf die dringendsten Probleme zu konzentrieren. QIZ zufolge wird die Plattform über APIs und nicht über Agents oder Netzwerksonden integriert. Dadurch soll die Bereitstellung einfacher werden und die Zusammenarbeit zwischen Sicherheits-, Compliance- und Anwendungsteams unterstützt werden.
Warum das Unternehmen auf PQC setzt
QIZ Security positioniert sich zudem rund um den Übergang zur Post-Quantum-Kryptografie – eine Entwicklung, die viele Sicherheitsverantwortliche angesichts der Fortschritte beim Quantencomputing für zunehmend dringlich halten. Das Unternehmen argumentiert, dass Organisationen eine kontinuierliche kryptografische Governance benötigen, bevor sie eine sichere Migration zu quantenresistenten Standards planen können.
„Die Bereitschaft für die Post-Quantum-Ära entwickelt sich schnell zu einer Priorität auf Vorstandsebene – sowohl im Bereich Cybersicherheit als auch für das Geschäft“, sagte CEO Ben Volkow. Er fügte hinzu, dass Unternehmen nichts schützen können, was sie nicht entdeckt haben, und kryptografische Risiken nicht allein durch gelegentliche Bewertungen verwalten können.
Das Startup wurde von Volkow, Lenny Ridel und Itan Barmes gegründet. Die Finanzierung erfolgt vor dem Hintergrund eines breiteren Investoreninteresses an Tools, die Unternehmen dabei helfen, ihre Verschlüsselung zu inventarisieren, ihre Angriffsfläche zu reduzieren und sich auf Bedrohungen durch Quantencomputer vorzubereiten.
- Finanzierungsbetrag: 17 Millionen US-Dollar in einer Seed-Runde
- Lead-Investoren: Bessemer Venture Partners und Merlin Ventures
- Schwerpunkte: Management der kryptografischen Sicherheitslage und PQC-Bereitschaft
- Bereitstellungsmodell: API-basierte Integration für hybride Umgebungen
